Dem Spiel zwischen LUV Graz und Hitzendorf war anzumerken, dass es die letzte und nichts mehr entscheidende Runde der Unterliga Mitte ist. Beide Teams mussten ersatzgeschwächt antreten, LUV konnte dank des gesicherten Klassenerhalts aber befreiter aufspielen und 4:1 gewinnen.
Wenn es noch um den Klassenerhalt gegangen wäre, hätten wir mehr Spieler gehabt. So waren ein paar beim Nova Rock.
Leopold Stöhr
Nova Rock statt UnterligaBeide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten, auf der Bank der Heimmannschaft nahmen gar nur drei Spieler Platz. Das an diesem Wochenende sattfindende Nova-Rock-Festival kostete den Grazern vier Spieler. Das Spiel selbst war nicht auf Höchstniveau, es war zu merken, dass die Luft am Ende der Saison draußen war. LUV konnte aber dank des Klassenerhalts ohne den Druck der letzten Wochen spielen und tat sich sichtbar leichter. Nach 20 Minuten traf
Domenic Letzer zur Grazer Führung. Nach einem Lochpass kann er den Hitzendorfer Schlussmann überspielen und zum 1:0 einschieben. Noch in Halbzeit eins musste Hitzendorf das erste Mal wechseln.
Gerald Höfler musste mit einem Muskelfaserriss vom Platz. Mit dem Pausenpfiff erhöhte
Sebastian Pieber auf 2:0. Nach einem Stanglpass braucht der Stürmer nur den Fuß hinhalten. Hitzendorf kam in Durchgang eins zwar auch zu Möglichkeiten, scheiterte aber am Grazer Keeper. Zweimal behielt Martin Hammer gegen den allein gelassenen Michael Spath die Oberhand. So ging es mit einer komfortablen Führung für LUV in die Kabine.
Hitzendorf kann nichts entgegensetzenIn Halbzeit zwei kam Hitzendorf kaum gefährlich vor das gegnerische Tor, überhaupt entwickelte sich das Spiel eher zum ruhigen Saisonausklang. LUV konnte aber nach etwas mehr als einer Stunde auf 3:0 erhöhen. Wieder ist
Sebastian Pieber nach einem Stanglpass zur Stelle. Hitzendorf schafft zehn Minuten später den Treffer zum 1:3.
Wolfgang Schlatzer erkämpft sich den Ball und schießt im Eins gegen Eins am Tormann der Grazer vorbei ins Netz. Den Schlusspunkt setzten in der letzten Minute aber wieder die Kicker des LUV Graz. Der eingewechselte
Darinko Dzanan wird auf der rechten Seite allein gelassen, läuft aufs Tor zu und schießt ins lange Eck ein - 4:1.
FazitAuch wenn das Spiel nicht auf höchstem Niveau war, so konnte sich LUV immerhin mit einem Heimsieg aus der Saison verabschieden. Theoretisch ist bei einer klaren Niederlage Eggenbergs damit sogar noch Platz zwölf drinnen.