Auf den Tag vor zwei Monaten verabschiedete sich die Austria mit einem 0:3 in Dornbirn in die Sommerpause. Zur Auftaktpartie präsentierten sich die stark veränderten Violetten (nur Hirsch, Reifeltshammer und Vujic waren in beiden Partien dabei) diesmal wieder von ihrer Schokoladeseite.
Die Stadt-Salzburger bestimmen von Anpfiff weg das Spielgeschehen und
lassen keinen Zweifel an den ambitionierten Zielsetzungen aufkommen.
Bereits in Minute 4 schickt Michi Perlak Marko Vujic auf die Reise, ein
Abseitspfiff verhindert aber die Führung. Wenige Minuten später die
gleiche Situation mit weitgehend veränderten Darstellern: Diesmal ist Perlak Passempfänger, Raimund Friedl der Geber und wiederum
Schiedsrichter Struz der Spielverderber.
Augenblicke später ist es aber dann soweit - wie schon in den Jahren
zuvor ist es einmal mehr die violette Kobra, Marko Vujic, der die
fällige 1:0 Führung erzielt. Am Spielgeschehen ändert sich darauf
nichts: Die Austria drückt aufs Tempo, präsentiert sich mannschaftlich
äusserst stark und lässt den Gästen kaum offensiven Spielraum. In der
Defensive der Saalfeldner dreht sich alles um die immer wieder
zuschnappende Abseitsfalle. Ganze 12 Mal befanden sich Austrianer - nach
Ansicht des Schiedsrichtertrios - in verdächtiger Position.
Wenn es nicht höhere Gewalt ist, die einen violetten Torerfolg zu
verhindern vermag, ist es zumeist ein unglücklicher Abschluss. Nach
einer halben Stunde kann die Nummer 24 der Festungsstäder den Ball nicht
an Gästegoalie Dominik Steinbauer vorbeibringen, 5 Minuten danach scheitert
Perlak an selbigem - folgerichtig geht es mit der verdienten
Halbzeitführung in die Kabinen.
Die zweite Hälfte beginnt wie die erste: Perlak passt auf Vujic, der
diesmal aber gerade noch am Torschuss gehindert werden kann. Die Austria
vergibt im weiteren Verlauf teils Hochkaräter und somit die Chance, die
Begegnung vorzeitig zu entscheiden. Trotz des knappen Vorsprungs
bekommt man aber nie den Eindruck, dass die Partie eventuell nicht mit
einem Heimsieg enden könnte - zu wenig in Anzahl und Qualität sind die
Offensivbemühungen der Blau-Weißen. Während der für Vujic ins Spiel
gekommene Christoph Hübl in Minute 72, der ebenfalls eingewechselte Benjamin Taferner in Minute 77 und Michi Perlak in Minute 80 noch knapp
scheitern, krönt Michi Perlak seine Galavorstellung mit
dem entscheidenen Treffer zum 2:0 Endstand.
Die Besten: Michael Perlak, bzw. Dominik Steinbauer.
Quelle: regionalliga.at