Dürnkrut bezwingt Kronberg mit 3:0.
Aufgrund des Sieges von Gaweinstal gegen Kreuttal war auch Kronberg wieder mittendrin im Titelrennen. Mit 2 Siegen in den ausstehenden zwei Runden rechnete man sich noch Chancen aus, denn das Restprogramm der anderen Titelkonkurrenten ist nicht das einfachste.
Irgendwie wirkte Kronberg aber gehemmt, Dürnkrut hatte die erste Chance im Spiel. Eine herrliche Flanke von
Rene Hering kam zu
Ewald Magrutsch, der aber alleinstehend von 8 Metern übers Tor köpfte. Kurze Zeit später war es wieder Rene Hering, der gefährlich vor das Tor der Gäste kam, doch sein Schuss verfehlte knapp. Auch
Bastian Schubtschik scheiterte vor dem Tor - ein unwiderstehlicher Sololauf brachte ihn in eine gute Schussposition, die er nicht nutzen konnte.
Die Gäste aus Kronberg kamen nur selten vor das Tor der Dürnkruter. Die Defensive der Heimischen stand gut und so versuchte es Kronberg mit Weitschüssen, die aber zu wenig Torgefahr ausstrahlten.
Noch vor der Pause belohnte sich Dürnkrut für die engagierte Vorstellung.
Norbert Niessner und
Patrick Morocz tauchten alleine vor dem Torhüter der Kronberger auf. Uneigennützig servierte Morocz seinem Sturmpartner den Ball, der trocken einschob.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Kronberger motiviert aus der Kabine. Der Titelanwärter versuchte Druck aufzubauen, doch aus dem Spiel heraus gelang wenig. Jedoch wurden die Gäste aus Standards enorm gefährlich. Vor allem die scharfen und mit viel Schnitt geschossenen Corner strahlten Gefahr aus. Einer dieser Eckstöße drehte sich nur knapp am langen Eck vorbei und einmal konnte Dürnkrut gerade noch auf der Linie klären.
Einmal musste sich Torhüter
Gernot Magrutsch auszeichnen, als
Rene Hering eine Flanke per Kopf retten wollte, diese aber ungewollt Richtung eigenes Tor verlängerte. In letzter Sekunde bekam der Torhüter die Finger noch an den Ball.
Wir haben's leider selbst vergeigt!
Benedikt Kastner
Genau in diese Druckphase setzte Dürnkut dann den "Todesstoß". Ein schnell ausgeführter Konter brachte das erlösende 2:0 -
Bastian Schubtschik vollendete gekonnt. Kronberg wollte nun "alles oder nichts" spielen, doch nur kurze Zeit nach dem 2:0 setzte ein weiterer Konter den Deckel drauf. Diesmal war es
Michael Scsepka, der sich als Torschütze feiern lassen durfte.
Das Spiel war mit dem 3:0 entschieden und man merkte es auch an der Körpersprache der Gäste, die hier unbedingt die 3 Punkte einfahren wollten. Die Titelträume waren geplatzt, Dürnkrut hatte in Folge noch ein paar Chancen, doch das wäre des Guten wohl doch zu viel für Dürnkrut gewesen.
Nach dem Schlusspfiff durften die Dürnkruter jubeln, die Kronberger mussten mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Nach Gaweinstal ist Kronberg das zweite der 4 Teams, das in der letzten Runde nur noch um die bekannte "goldene Ananas" spielen kann. Der Meistertitel ist nun nur noch für Großengersdorf und Kreuttal möglich.