Nach der Niederlage in Langschlag bereits ins Hintertreffen geraten, kassierte der SV Langschwarza beim SV Eibenstein die nächste Niederlage und wird die Titelhoffnungen wohl langsam ad acta legen müssen. Mehr noch. Selbst der zweite Platz gerät nun in Gefahr.
Der
SV Eibenstein startete mit zwei Siegen ins Frühjahr und ging daher mit breiter Brust in die Partie. Beim
SV Langschwarza haderte man hingegen mit drei Ausfällen von Stammspielern und mit der Niederlage im Nachtragsspiel in Langschlag.
Obmann Johann Ableidinger: "Langschlag spielte sehr rustikal. Zudem fielen einige kaum nachvollziehbare Schiri-Entscheidungen. Die Gelben Karten für die Kontrahenten kamen viel zu spät." Mit diesen Unwägbarkeiten im Gepäck lief der Vizeherbstmeister auf den Rasen.
In den ersten Minuten herrschte das klassische Abtasten vor, ehe sich die Heimischen aufrafften und die Initiative ergriffen. Doch die Bemühungen von Bernd Höllrigl, Georg Janda und David Höbarth, darunter auch ein Querlattenschuss, fielen vorläufig auf keinen fruchtbaren Boden. Langschwarza hielt dagegen, fand aber keine nennenswerten Möglichkeiten in dieser Phase vor. Was sich in der 38. Spielminute änderte. Ein hoher Ball sprang Eibensteins Verteidiger Christian Ableidinger im 16er an die Hand und Schiri Helmut Deim zeigte völlig gerechtfertigt auf den Elfmeterpunkt. Langschwarzas Legionär Jiri Peltan trat zum Empfang dieses unverhofften Geschenkes an, schoss den Ball auch relativ scharf und platziert ins rechte, untere Eck, doch Eibensteins Torwart Michael Prinz war auf der Hut, arretierte das Leder und bekam es im Nachfassen auch unter Kontrolle. Die Gäste waren daraufhin leicht geschockt, brachten sich nach einigen Chancen der Eibensteiner aber mit einem 0:0 in die Kabinen.
Nach Seitenwechsel kam Langschwarza wesentlich wacher wieder ins Spiel und kontrollierte die kommenden 20 Minuten das Geschehen eindeutig. Eibenstein verteidigte mit Mann und Maus und profitierte des Öfteren von der Inkonsequenz im gegnerischen Abschluss. Nach dieser Drangperiode kamen die Heimischen wieder besser in Tritt und bließen nun ihrerseits zum Halali. Doch einige relativ gefährliche Distanzschüsse verfehlten ihr Ziel. Es gestaltete sich ein offener Schlagabtausch, der in Minute 82 schließlich die Entscheidung brachte. Eibensteins Vadim Rys legte sich nach einem Foul an ihm selbst den Ball an der halblinken Strafraumgrenze zurecht, sah kurz auf und donnerte den Ball dann ins gegnerische, rechte Kreuzeck. Ein Lucky Punch, wo kein Blatt Papier mehr zwischen Leder und Gestänge passte. Langschwarza setzte in der Schlußphase alles auf eine Karte, kam auch noch zu der einen oder anderen Gelegenheit, doch Eibensteins Keeper Michael Prinz hielt auch zum dritten Mal ensuite seinen Kasten rein. Am Ende stand das 1:0 für die Gastgeber.
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