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UFCP
UFC Purbach (2.)
Form: USUSS
UFC Purbach
1. Runde
3 : 1
( 2 : 0 )
Purbach (500 Zuseher)
Schiedsrichter: M. Gregorits
UFC Jennersdorf
UFC
UFC Jennersdorf (7.)
Form: USUSS

Der Aufsteiger erwischte einen Traumstart

  • UFC Purbach : UFC Jennersdorf
    Eigentlich wussten die Purbacher nicht so recht wo sie stehen, denn der Meistertitel in der 2. Liga Nord wurde quasi im Spazierengehen geholt. So gesehen wollten sie die Heimpremiere gegen Jennersdorf entsprechend vorsichtig gestalten, die oberste Devise lautete, zumindest nicht verlieren. Gegen die bekannt konterstarken Gäste kein leichtes Vorhaben, denn immerhin hatte man mit Kevin Pfeifer den Torschützenkönig der letzten Saison in ihren Reihen.
    Jennersdorf dominierte in der Anfangsphase

    Der UFC Purbach begann eigentlich recht bedächtig und setzte speziell in der ersten halben Stunde wenig, bis gar keine Akzente. Der UFC Jennersdorf begann recht forsch und hatte in der sechsten Spielminute die Chance auf die Führung. Nach Fehler von Marinkovic kam Kevin Pfeifer an den Ball, seinen recht gut angetragenen Schuss konnte Purbach Keeper Höppel nur kurz abwehren und den Abpraller donnerte Kulcsar nur knapp neben dem Kreuzeck vorbei. Die Südburgenländer waren in der Phase eindeutig die bessere Mannschaft, kontrollierten Spiel und Gegner und hatten mit den bis zu diesem Zeitpunkt enttäuschenden Gastgebern "leichtes" Spiel. Natürlich erkannte Purbach-Trainer Schiffer dieses Manko, er nahm interne Umstellungen vor und schön langsam kam Purbach besser in die Gänge. Mit der ersten gefährlichen Aktion "klingelte" es dann auch schon im Gehäuse der Jennersdorfer. Nach einer schönen Einzelaktion stand Strommer muttersellenallein vor Gästekeeper Gumhold, er zögerte aber zu lange und mit einer schier unglaublichen Abwehraktion wehrte der Goalie in den Corner ab. Den fälligen Eckball brachte Mozelt genau auf den Kopf von Harald Kauten  und dieser stellte mit der Führung den Spielverlauf auf den Kopf. Anscheinend hatte dieses Torgefühl den Hausherrn so gut gefallen, denn nur sieben Minuten später setzten sie einen "drauf". Von der rechten Seite brachte abermals Mozelt eine gefühlvolle Flanke zur Mitte, der Ball wurde noch leicht abefälscht und Christoph Wagentristl traf zur beruhigenden Pausenführung.

    Nach der Pause vergab Purbach einen höheren Sieg

    In den zweiten 45 Minuten ging das muntere Spielchen weiter, den Gästen muss man zugutehalten, sie geben niemals auf. Sie wurden zwangsläufig offensiver, dadurch eröffneten sich den Platzbesitzern zahlreiche Konterchancen, sie hätten das Spiel schon früher endgültig zu ihren Gunsten entscheiden müssen. Selbst mit zehn Mann (Höber hatte in der 51. Minute die Gelb/Rote gesehen) wollten sich die Südburgenländer nicht so leicht geschlagen geben und in der 73. Minute schöpften sie nochmals Hoffnung. Einen Kopfball von Kevin Pfeifer konnte Keeper Höppel nur kurz wegschlagen und Philipp Deutsch erzielte den Anschlusstreffer. Nur währte die Hoffnung im Gästelager nicht allzulange, denn schon im Gegenstoß wurde der "alte" Zweitorevorsprung wieder hergestellt. Nach einem Traumpass von Marinkovic bewies Balazs Granat seinen Torinstinkt und traf alleinstehend zum 3:1. Kurze Zeit später wurde dann mehr Platz für beide Mannschaften geschaffen, Marinkovic sah Gelb/Rot, wenigstens hatte er dann beim frühzeitigen Duschen auch allen Platz der Welt. In der 81. Minute hätte es St. Deutsch nochmals spannend machen können, nach Fehler von Höppel vergab er vor dem leeren Tor.  Damit war dann bei beiden Teams endgültig alles gelaufen, die einen beschränkten sich auf Resultathalten, die anderen wussten, hier geht heute nichts mehr.

    Fazit: Purbach ist in der Landesliga schneller als erwartet "angekommen". Nach der Warmlaufphase waren sie der "Herr im Haus" und feierten letztendlich einen verdienten Erfolg. In dieser Mannschaft steckt einiges Potential und der Schiffer-Truppe ist durchaus ein Tabellenplatz im vorderen Drittel zuzutrauen. Jennersdorf tat auch einiges um für ein flottes Spiel zu sorgen, vielleicht wäre es mit einer 1:0 Führung anders gelaufen, so steht man jedenfalls mit leeren Händen da. Das Positive aber, vorallem auf die Leistung in den ersten 35 Minuten kann man aufbauen.


     
Helmut Barisits
Fanreport
Helmut Barisits - Redakteur
helmut.barisits@fanreport.at
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