Die letzten Runden war Großhöflein ein sehr starker Gegner - gegen Zagersdorf war vor allem in Halbzeit 1 wenig davon zu sehen. Die Gastgeber waren wieder einigermaßen komplett und prompt um 2 Klassen stärker.
In den ersten 45 Minuten waren die Heimischen die aktivere, die bessere Mannschaft. Von Großhöflein war lange Zeit nichts zu sehen, obwohl man "brav" mitgespielt hat. Nach 24 Minuten tauchten die Heimischen erstmals gefährlich vor dem Kasten von Keeper Strommer auf:
Attila Dunaveczki wurde nicht ordentlich attackiert und der Techniker beförderte den Ball ins Tor. Nur 6 Minuten später zirkelte
Attila Dunaveczki einen Freistoß über die Mauer hinweg ins Eck - 2:0. Der Stachel saß tief und Großhöflein "rettete" sich in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel waren die Großhöfleiner ganz anders am Werk. Es waren Kombinationen zu sehen, es war die nötige Laufbereitschaft da. Dennoch dauerte es bis zur 73. Minute, als
Philip Marenich einen Corner direkt ins lange Eck zirkelte. Der Anschlusstreffer gab den Gästen noch einmal einen Auftrieb, doch Szinovatz Franz ließ 2 gute Möglichkeiten aus.
Istvan Sira machte es besser und traf nach Marenich-Corner per Kopf zum 2:2-Ausgleich (80.). Die beste Chance auf den Sieg vergaben aber die Zagersdorfer - Dunaveczki scheiterte im Konter aus 5 Metern (88.).
Fazit: Ein Spiel darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden - so war es bei den Großhöfleinern. Die Zagersdorfer hingegen überraschten mit gutem Fußball und zeigen, was mit einer halbwegs kompletten Mannschaft möglich ist.